Donnerstag, 10. Mai 2018

Nomad Heidelberg

Ich liebe es Frühstücken zu gehen und besonders in neuen Cafés, die ich noch nicht kenne.

Mit einer Freundin war ich heute in Heidelberg im Café Nomad in der Weststadt. Ein sehr kleines aber ziemlich gemütliches Café. Leider waren alle Plätze besetzt, aber vor dem großen Fenster sind einige kleine Tische und die sind auch sehr gemütlich. 



Die Bedienung war super freundlich und hat uns mit Getränken, Frühstück und Wolldecken versorgt. 


Die Frühstücksauswahl ist ziemlich groß und es gibt sogar mehrere vegane Möglichkeiten. Ich habe mich für das Avocadobrot entschieden, das es mit Ei und Käse gibt oder wie in meinem Fall einfach ohne Ei und Käse. Dazu eine Latte mit Hafermilch, geschmückt mit einem hübschen Herzchen.



Der Kaffee und das Frühstück waren sehr lecker und ich habe mich rundum wohl im Nomad gefühlt. Ich werde sicher bald wieder dort frühstücken und auch noch die tollen Bowls probieren.


Das Nomad Heidelberg findet ihr in der 

Weststadt
Rohrbacher Str. 49,
69115 Heidelberg

Liebe Grüße
Razi

Sonntag, 8. April 2018

Bali

Wenn es hier schneit und kalt ist, zieht es mich gedanklich immer in die Sonne, ans Meer. Zu großen Wellen, Sommersprossen auf der Nase und Kokosnüssen. 

Deshalb habe ich mich im Januar dafür entschieden eine Reise nach Bali zu buchen. Zwei Wochen in drei verschiedenen Hotels. Nach Recherchearbeiten durch einige Blogs, Reiseführer und Dokumentationen stand ein grober Plan. Auf Facebook gibt es auch einige Gruppen zum Thema Bali, die ich empfehlen kann. Besonders hilfreich war die Seite von Indojunkie mit unzähligen Tipps, Packlisten und Reiseinfos.

Am 12.03. ging es los an den Frankfurter Flughafen und mit dem A380 ab in Richtung Sonne. Ich hasse es zu fliegen, die Kontrolle abzugeben und auch für die Umwelt ist es nicht besonders toll. Aber der Wunsch nach Sonne und Urlaub war in diesem Fall größer und nach zwei Stunden in der Luft ist das mulmige Gefühl fast vergessen.

Sechs Stunden Zeitverschiebung - einmal um die halbe Welt und schon ist man in Denpasar/Bali. Der Flughafen ist klein, liegt direkt am Meer und sobald man das klimatisierte Flugzeug verlässt fühlt man die angenehme Wärme im Gesicht. Willkommen im Urlaub.

Das erste Hotel lag in Seminyak, ein eher touristischer Ort auf Bali. Dort gibt es die coolsten Geschäfte, tolle vegane Cafés und die größten Wellen. 

Ein besonderes Erlebnis in dieser Zeit war Nyepi. Balinesisches Neujahr und die schon aufregenden Tage davor. Ein Teil davon zu sein und mit allen gemeinsam den Zauber zu erleben und zu feiern war wirklich spannend. Schon etwa drei Tage vorher beginnen die Reinigungsrituale. Jeder gläubige Bali-Hindu begibt sich Richtung Meer oder an sonstiges Gewässer zur Reinigung. Einen Tag vor Nyepi ist Ogoh-Ogoh. Mit viel Aufwand und Menschen auf den Straßen werden riesige "Monster" oder auch Ogoh-Ogohs genannt durch die Straßen getragen, die danach verbrannt werden um die bösen Geister auf der Insel zu vertreiben. Hat mich etwas an unser Fasching erinnert. Am nächsten Tag ist das krasse Gegenteil. Ab 06:00 Uhr morgens und für die nächsten 24 Stunden ist die Insel völlig ruhig. Keiner darf sein Haus verlassen, kein Licht, keine Musik, kein TV. Jeder ist für sich, geht in sich, meditiert, macht Yoga, lässt den Tag einfach ruhig angehen. 
Dieser Tag hat mich wirklich beeindruckt und ich habe ihn auch genossen mit einem guten Buch, Poolzeit, Entspannung. Im Urlaub bin ich oft unterwegs um alles zu sehen in der kurzen Zeit, alles auszuprobieren und zu essen was ich mir vorher notiert und ausgesucht habe. Dieser Tag der Ruhe dazwischen war wirklich erholsam und ich würde mir so einen Tag der absoluten Stille auch für Deutschland wünschen. 



Am nächsten Tag ging die Reise weiter nach Ubud. Als ich zum ersten Mal etwas von Bali gehört habe und mich in die Insel verliebt habe, war es Ubud was mich gefesselt hat. 

Auf dem Weg nach Ubud haben wir noch zwei beeindruckende Wasserfälle besucht und Katzenkaffee probiert. 


Die kleine Stadt liegt nicht am Meer sondern im Herzen der Insel. Die Luftfeuchtigkeit ist hoch und man fühlt sich mitten im Dschungel einfach wie im Paradies. Das Thema Yoga zieht sich durch die ganze Stadt, ebenso wie die Affen. In Ubud ist ein großer Affenwald, der mit einem Zoo bei uns einfach nichts gemein hat. Der Wald gehört den Affen und man darf sie dort besuchen. Die Bäume dort sind riesig und mehrere hundert Jahre alt. Man sollte im besten Fall Bananen dabei haben und auf Plastikflaschen oder sonstigen Müll oder kleine Dinge die gestohlen werden könnten verzichten. Wer länger in Ubud ist sollte die Affen auf jeden Fall besuchen. Der Bereich um den Wald ist auch belagert von Affen und die umliegenden Händler haben ihren Spaß mit ihnen, denn es gibt zwar einen Zaun um das Gelände, aber wenn die Affen Lust haben, klettern sie darüber und sehen sich in der Menschenwelt um. 



Nach zwei Nächten in Ubud ging es weiter. Auf dem Weg zum letzten Hotel wurden noch einige Highlights eingebaut wie ein Tempel und eine heilige Quelle sowie die Reisterrassen von Tegalalang. Besonders beeindruckt hat mich die natürliche Schönheit der Insel. Die Einfachheit und das Zusammenleben mit den Tieren und der Natur. 



Das dritte Hotel lag in Nusa Dua. Eine eher touristische Region, die den Charme der Insel etwas verloren hat. Dafür gibt es tolle Hotelanlagen und den schönsten Sandstrand mit türkisfarbenem Meer. Dort habe ich die Sonne genossen, den weichen Sand gefühlt und meine Leidenschaft für Wassermelonensaft entdeckt. 




Zum Ende der Reise kam noch ein absolut gigantisches Highlight - die Besteigung des zweitgrößsten Vulkans der Insel. Dem Gunung Batur. Der größte Vulkan kann eigentlich auch besucht werden aber nach dem Ausbruch im November ist es noch zu gefährlich. 
Es ist beängstigend und beeindruckend zugleich, dass es auf Bali noch aktive Vulkane gibt. Wie beeindruckend die Natur doch sein kann.

Um 1 Uhr nachts wurden wir vom Hotel abgeholt. Noch etwas verschlafen und ungewohnt im Pulli und mit langer Hose und Turnschuhen waren wir mit drei weiteren Abenteuerlustigen auf dem Weg in den Norden. Um 3 Uhr gab es ein kleines Frühstück, für mich leider nur einen schwarzen Tee mit viel Zucker und dann ging die Fahrt weiter auf einen großen Parkplatz an dem sich noch viele weitere Abenteuerlustige versammelt hatten. Jede kleine Gruppe hatte einen eigenen Guide und mit Taschenlampen versorgt ging es auch schon los im Dunkeln vorbei an Wiesen eine recht steile aber noch feste Straße hinauf. Nach der Hälfte des Weges begann der für mich schwierige Teil. Der Weg den Berg hinauf war steil, rutschig und steinig. Weiter oben wurde es windig, kühl und der Nebel war langsam erkennbar. Jeder Schritt war ungewiss und mein Körper war so voller Adrenalin, dass mir richtig schlecht wurde. Zum Glück hatten wir einen sehr lieben Guide, der mir oft die Hand reichte und ich mich sofort sichere fühlte. Gegen sechs Uhr hatten wir den Gipfel des Vulkans erreicht, die Sonne machte sich bemerkbar und die Wolken schoben sich für einen kleinen Moment zur Seite. Der Ausblick und das Gefühl den Weg geschafft zu haben waren einfach unbeschreiblich. Die unendliche Weite, der Blick auf den großen See, die anderen Berge, die kleinen Bäume, die dicken Wolken!




Der Weg nach unten war auch nicht ungefährlich aber spannend. Die Affen, die hier leben, kleine Höhlen, der Ausblick, dampfende Stellen, ungewöhnliche Pflanzen. Ich bin froh  diesen Ausflug gebucht zu haben und werde noch lange daran denken.

Es war sicher nicht mein letzter Urlaub auf Bali. Viele Dinge auf meinen Wunschzettel sind noch nicht erfüllt, wie zum Beispiel Yoga praktizieren in Ubud, surfen lernen oder Delfine gucken.

Jetzt schließe ich die Augen und träume von Surfern auf hohen Wellen, Wassermelonensaft, den vielen leckeren Früchten, der Freundlichkeit der Menschen dort, großen Palmen und der angenehmen Wärme.

Liebe Grüße
Razi

Montag, 5. März 2018

Mémoires d'Indochine

Wer asiatisches Essen mag, ist im Mémoires d'Indochine richtig. Die Inneneinrichtung ist hauptsächlich aus Holz und man fühlt sich sofort wohl in dem kleinen Restaurant. Am Wochenende sollte man einen Platz reservieren, da es immer voll ist. 

Die Küche ist geprägt durch Gerichte aus den Ländern Vietnam und Laos. Es gibt Fleisch und Fisch aber auch einige vegane Gerichte, die auch extra in der Karte gekennzeichnet sind. Die Zutaten sind frisch und bei der Zubereitung kann man durch ein Glasfenster in die Küche schauen. 

Für mich gab es eine leckere Vorspeise aus veganen Frühlingsrollen und ein cremiges Curry. Beides war super lecker. Besonders cool fand ich das Holzbesteck. 

Als Geheimtipp kann ich noch die Kokoslimo dazu empfehlen. Den genauen Namen habe ich leider vergessen. Sie ist grün und schmeckt super! Einfach danach fragen oder in der Karte entdecken.


Das Mémoires d'Indochine befindet sich direkt in den Quadraten an einer Ecke in der Nähe des Paradeplatzes in:

C 2, 10 A
68159 Mannheim

Liebe Grüße
Razi

Sonntag, 4. März 2018

Wien im Dezember - mit zwei tollen Frühstückstipps

Manchmal braucht man eine kleine Auszeit. Etwas anderes sehen - Zeit mit den Mädels. Besonders in der hektischen Zeit vor Weihnachten. Deshalb war ich im Dezember drei Tage - von Freitag bis Sonntag - in Wien. Als es in Deutschland ein totales Schneechaos gab, hatte ich Sonne in Wien. 


Mein besonderes Highlight in Wien waren die schönen Häuser, die große vegane Auswahl und dieses entspannte Gefühl in der Stadt. Besonders schön war auch die Aussicht vom Riesenrad aus auf dem Wiener Prater. Alles strahlt eine gewisse Ruhe aus und vom Adventsstress war kaum etwas zu spüren. 



Ich werde sicher wieder nach Wien reisen, wenn es wärmer ist und ich die Stadt ohne Kälte genießen kann. 

Wir hatten zu dritt eine Ferienwohnung mitten in der Stadt, die einfach riesig war und dafür wirklich preisgünstig. So hatten wir sofort das Gefühl ein Teil der Stadt zu sein. Für das tägliche Frühstück zogen wir los und hatte zwei wirklich fantastische Möglichkeiten ausgewählt.


Am Samstag waren wir im Westpol, ca 20 Minuten von unserer Wohnung entfernt. Der Spaziergang dorthin führte uns an schönen Bauwerken und einem Park vorbei, indem Sport gemacht wurde. Im Westpol gibt es Frühstück aber auch andere Gerichte für den ganzen Tag. Es ist gemütlich und durch große Tafeln hat man die aktuellen Angebote gut im Blick. Ich habe mich für das vegane Frühstück "So schön bunt hier" entschieden mit Hummus, viel Gemüse und sehr gutem selbstgemachtem Mandelmus. Das Westpol setzt auf regionale Küche und man schmeckt die Liebe in der Zubereitung.


Sonntags haben wir gepackt und unsere große Wohnung mit dem Blick auf den Stephansdom wieder verlassen. In der Nähe der Flughafen Bahn CAT gibt es eine Bäckerei von Joseph Brot, die viele vegane Backwaren anbieten und in dieser Filiale kann man auch frühstücken. Ich habe mir "The Vegan" bestellt, ein Pfännchen voll mit leckeren Zutaten wie Tofu, Avocado, Mais und Tomaten und einem Chia-Joghurt dazu. Es war sehr gut und besonders schön fand ich bei Joseph Brot die vielen kleinen Details wie Brötchen aus dem Holzkörb. Überhaupt wird hier viel auf Holz gesetzt, alles ist in Bioqualität und ziemlich naturbelassen. Genau mein Geschmack. 


Außerdem haben wir eine Stadtrundfahrt gemacht, die perfekt für das kalte Wetter war und sonntags konnten sogar einige Fenster des Busses geöffnet werden, weil die Sonne einfach wärmend war und mit Mütze und Schal war es locker auszuhalten. Wir waren shoppen im Grüne Erde Store und bei Manner, haben geschlemmt, Glühwein getrunken und es war eine richtig schöne Zeit.


Ich freue mich schon auf den nächsten Mädelsausflug.


Liebe Grüße
Razi

Freitag, 2. März 2018

Glück und Verstand - Zuhause in Mannheim

Nicht mehr neu aber ziemlich angesagt ist das Glück und Verstand. Hier gibt es vegane Gerichte aber auch vegetarische Sachen und Fleisch oder Fisch. Seit dem Umzug auf die andere Straßenseite am Ende der Quadrate ist es richtig gemütlich geworden. Im Hinteren Teil des Restaurants gibt es eine Art Wintergarten mit viel Glas und Pflanzen und im Sommer kann man auch draußen sitzen. Dort fühlt man sich wie in einem Hinterhof in Berlin. Abgeschirmt von der Großstadt, dem Trubel und den Autogeräuschen. Mit einem Glas Wein kann man hier das Leben genießen und den Tag ausklingen lassen.


Das Essen ist etwas hochpreisig, aber absolut gerechtfertigt, denn alles ist in einer super Qualität und immer abwechslungsreich. Alle zwei Monate ändert sich die Karte und es gibt Saisonales. Jeden Mittag gibt es drei verschieden Gerichte zur Auswahl und dort ist auch immer eine vegane Möglichkeit dabei. 


Bei meinem letzten Besuch hatte ich vegane Samosas mit köstlicher Füllung und einer roten Linsencreme. 

Die veganen Pappardelle waren nach der großen Nachfrage leider schon aus, aber für mich wurde eine vegane alternative gezaubert - eine gebackene Süßkartoffel mit Grünkohl und Granatapfel. Ein Dessert hat leider nicht mehr gepasst.


Wer wirklich gut essen möchte in einem schönen Ambiente ist im Glück und Verstand richtig! Ich freue mich schon auf die neue Speisekarte, die schon angekündigt wurde.

Glück und Verstand
G 7, 17
68159 Mannheim

Liebe Grüße
Razi

Samstag, 10. Februar 2018

Ohne Auto ins neue Jahr

Obwohl das  Jahr noch frisch ist, habe ich tatsächlich schon einige meiner "Vorsätze" umgesetzt und etwas Neues gewagt. Vor zwei Wochen habe ich mein Auto verkauft und vermisse es bisher nicht. Seit meinem 18. Lebensjahr hatte ich ein Auto und die wenigen Wochen ohne waren immer schrecklich. Doch jetzt fühle ich mich frei und glücklich mit meiner Entscheidung.

Natürlich ist es mit etwas mehr Arbeit verbunden, Zugverbindungen herauszusuchen und mit der Straßenbahn quer durch die Stadt zu fahren. Viele Wege kann ich auch einfach laufen, habe ich davor schon so gehandhabt und das war auch ein Grund dafür mein Auto zu verkaufen.

Vorteile sind:

- keinen Parkplatz mehr suchen
- keine Kosten für Benzin, Steuern, Versicherung
- keine Inspektion, Reifen wechseln, TÜV
- keine Umweltverschmutzung
- keine verrosteten Bremsen, Parkschäden usw.

Jetzt hoffe ich darauf, dass die ausgewählten Züge nicht ausfallen oder zu große Verspätungen auf mich zukommen und ich lange zufrieden mit meiner Entscheidung bin. Einkaufen wird kein großes Problem, da ich mitten in der Stadt wohne und viele Möglichkeiten habe. Meine Familie kann ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen und zur Arbeit fahre ich eh mit der Straßenbahn oder bei gutem Wetter mit dem Rad, da es einfach schneller geht.

Für viele ist es unvorstellbar ohne Auto zu sein und doch lerne ich auch immer wieder Menschen kennen, die selbst kein Auto besitzen, es verkauft haben oder jemanden kennen, der sich für diesen Schritt entschieden hat.

Falls ich doch ein Auto benötige, werde ich mich mit dem Thema Car-Sharing auseinander setzen, sonstige Möglichkeiten ausprobieren ein Auto zu leihen oder eben ein Taxi rufen.

Ohne eigenes Auto ins Jahr 2018!

Liebe Grüße
Razi

Mittwoch, 3. Januar 2018

Neues Jahr, neue Ziele

Guten Morgen neues Jahr!

Noch so jung und doch für viele schon vollgestopft mit guten Vorsätzen, Plänen und Terminen. An Silvester und in der ruhigeren Zeit davor hat man Zeit um über das letzte Jahr nachzudenken, was gut war und was nicht so gut. Was im neuen Jahr ansteht, welche Ziele verwirklicht werden wollen und was einem wichtig ist.

Eigentlich ist es schade, dass man sich nur dann so intensiv damit beschäftigt. Eigentlich sollte jeden Monat ein kleiner Rückblick erfolgen. Was gut und was schlecht war, was erreicht wurde oder wohin der Weg gehen sollte.

Mein Jahresrückblick war recht positiv. Ich hatte viele liebe Menschen um mich. Leider ist eine langjährige Freundschaft zerbrochen aber auch viele neue entstanden, für die ich sehr dankbar bin. Mein Ziel 21 km zu laufen habe ich erreicht, wenn auch nicht am Tag des Halbmarathons, da ich mit Fieber im Bett liegen musste. Gelernt habe ich nach einem kompletten veganen Jahr, dass vegan sein nicht nur die Ernährung betrifft sondern das gesamte Leben und ich bin sehr glücklich mit meiner Entscheidung vegan zu leben. Ich habe Stammtische besucht, veganen Käse gegessen und war bei einer Demo dabei. Hatte zwei wunderbare Mädelurlaube und viele schöne Orte besucht wie zum Beispiel meine absoluten Liebelingsstädte Hamburg und Amsterdam. Habe gelernt was Liebe ist, wie unwichtig manches ist und dass Worte manchmal mehr berühren als eine Umarmung. War auf einigen Konzerten, hab das Leben gefeiert und durfte Weihnachten wieder gemeinsam mit meinen Eltern genießen.

Im Gesamtrückblick war es ein turbulentes aber gutes Jahr mit vielen neuen Erfahrungen, danke 2017!

Jetzt kommt die Frage - bringen Vorsätze etwas? Bringen sie mir etwas? Halte ich mich daran? Stresst es mich nur? Oder sollte ich einfach keine Vorsätze haben für das neue Jahr?


In den letzten Jahren hatte ich Vorsätze wie mehr Sport machen, abnehmen, auf Süßigkeiten verzichten usw.

Das stresst mich und bisher habe ich es nie in dem Umfang durchgezogen, den ich mir ausgemalt hatte. Deshalb habe ich in diesem Jahr etwas andere Vorsätze bzw. Ziele.

Mein Ziel ist es, nachhaltiger zu leben. Weniger Müll zu produzieren. 
Mehr selbst herstellen, basteln, anbauen. Ich möchte einen weiteren Beitrag leisten meine Umwelt zu schützen und halte es für wichtig, dass jeder bewusster einkauft, isst, lebt.

Weitere Projekte für dieses Jahr sind:

  • Ein Yogaprobemonat im Yogastudio besuchen. Der Gutschein wartet schon darauf eingelöst zu werdern.
  • Wieder mehr joggen für meine Fitness und mein Wohlbefinden. Die Anmeldung für einen 10 km Lauf habe ich bereits durchgeführt.
  • Mein Auto verkaufen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Rad fortbewegen. Da es mehr steht als fährt, unnötige Kosten verursacht, nicht besser wird dadurch und in der Stadt nur einen weiteren Parkplatz belegt.
  • Mehr Zeit für meinen Blog haben und die schönen Dinge, leckeres Essen, tolle Events und schöne Orte mit euch teilen.
  • Glücklicher sein und mehr den Moment genießen. Bewusster wahrnehmen was ich habe und dankbar dafür sein.


Es sind keine großen Ziele aber für mich schon Veränderungen und ich freue mich darauf sie umzusetzen und bin gespannt was mich noch erwartet im neuen Jahr!

Liebe Grüße
Razi