Dienstag, 3. Dezember 2013

Erste Erfahrungen mit der Meditation

Gestern war mein erster Tag mit Meditation.

Wie bereitet man sich auf sowas vor? Wo meditiert man am Besten. Wann und wie?

Ich habe mir einen Platz auf dem Boden im Schlafzimmer ausgesucht und eine Wolldecke um die Schultern gelegt, wegen der Kälte. Abends nach der Arbeit und nach dem Essen, nachdem ich schon etwas entspannen konnte. 

Im Schlafzimmer ist es ruhig und ich kann dort entspannt 10 Minuten sitzen.

Die zehn Minuten waren für mich sehr lange. Ich saß auch etwas länger etwa 15 Minuten, aber die Zeit kam mir vor wie mindestens 30 Minuten.

Zuerst nimmt man die Geräusche wahr wie das Brummen der Heizung, die Waschmaschine und den Fernseher im Nachbarzimmer. Nach kurzer Zeit wurde das Sitzen im Schneidersitz richtig unbequem. Nach etwas hin und her wippen wurde es etwas entspannter. Aber dafür braucht man vorerst ein Kissen oder gute Übung.

Das Meditieren selbst war auch sehr schwierig. Ständig schleudern Gedanken im Kopf herum wie die Arbeit, dieser Blogeintrag, noch zu erledigende Aufgaben und weitere wirre Gedanken. Unbemerkt ist man schon wieder in anderen Gedanken versunken. Ich habe versucht mich auf die Atmung zu konzentrieren und zwar nur darauf, aber ständig war ich wieder woanders.

Nach einiger Zeit habe ich ein ziehen im Bauch gefühlt, meine Schmerzen im linken Ohr und das nervöse Augenzucken, was ich seit etwa einer Woche habe. Ich glaube, diese Dinge waren aber gut, denn ständiges Ausblenden und verdrängen sind nicht vorteilhaft. 
Jetzt werde ich versuchen diese kleinen Mängel ernst zu nehmen.

Mal sehen, ob ich mich morgen besser fühle beim meditieren und meine Gedanken besser ausschalten und mich nur auf mich konzentrieren kann. 


raziswelt © 2013


Liebe Grüße
Razi

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen